Vocalensemble Rastatt & Les Favorites

Grammy-nominiert

 

 

 

 

 

Vocalensemble Rastatt

Dieterich Buxtehude: Siehe, der Herr kommt / Halleluja

Aktuelles

KLINGENDE RESIDENZ 2019: HIMMLISCH!

Hoher Besuch bei Klingender Residenz: 

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, beehrte die  Matinee mit ihrem Besuch, zeigte sich begeistert und unterstrich die Bedeutung des Vocalensemble Rastatt in der baden-württembergischen Kulturszene mit internationaler Ausstrahlung.

Auf dem Foto v.l.n.r: MdL Dr. A. Becker, Ministerin Theresia Bauer, Prof. Holger Speck, Minister aD Klaus von Trotha, MdL Th. Hentschel

 

Sa, 20. Juli, 20 Uhr & So, 21. Juli, 11 Uhr
Rastatt, Barockresidenz, Ahnensaal

! AUSVERKAUFT !

Anne le Bozec, Klavier /Katharina Eickhoff, Moderation
Vocalensemble Rastatt/ Leitung: Holger Speck

„himmlisch!“ klang der Ahnensaal der Barockresidenz Rastatt, als dort das Grammy-nominierte Vocalensemble Rastatt seinen Zauber verströmte. Aber nicht nur die Akustik war „himmlisch“: die „Klingende Residenz“ 2019 unternahm auch inhaltlich eine sphärische Reise: diese begann mit Gustav Mahlers Vertonung von Rückerts „Urlicht“ in einer meisterhaften Bearbeitung Clytus Gottwalds für Chor a cappella. Von einem himmlischen Sehnsuchtsort erzählte Johannes Brahms in seinem „Deutschen Requiem“. Robert Schumanns doppelchöriges Meisterwerk „An die Sterne“ ließ Himmelslichter romantisch leuchten, bevor Himmelswesen aus Mendelssohns berühmtem Oktett „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ die Konzertbesucher umschwebten. Es folgte eine sinnlich-himmlische Nacht unter freiem Himmel mit Brahms „Waldesnacht“ und - à la française - mit Camille Saint-Saëns „Calme des nuits“. Heiter und weiß-blau, wie es sich für einen bayerischen Himmel gehört, ging die Reise zu Ende mit „From the Bavarian Highlands“, einer launigen musikalischen Impression eines Sommerurlaubs des Briten Edward Elgar in den bayerischen Alpen.Das Vocalensemble Rastatt bezauberte mit lebendiger Ausstrahlung und samtig homogenem, „goldenem Klang“, wie ihm der „American Record Guide“ bescheinigt. Katharina Eickhoff, SWR-Hörern als Moderatorin u.a. der „Musikstunde“ bekannt, führte charmant und hintergründig durch die Himmelsreise. Die musikalische Leitung hatte Holger Speck. Standing Ovations und begeisterte Kritiken! 

 

 

Do, 3. Oktober, 11 Uhr
BadnerHalle Rastatt

FEIERLICHE MATINEE ZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT Musikalische Umrahmung durch Vocalensemble Rastatt mit Brahms, Schumann, Haydn

Festredner Prof. Dr. Udo di Fabio zum Thema 70 Jahre Grundgesetz

HERBSTFESTSPIELE FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN: GLUCKS "ORPHEE ET EURYDICE"

Fr, 27. Sept. 19 Uhr / Sa, 28. Sept. (18 Uhr ) / So, 29. Sept. (17 Uhr)

BADEN-BADEN FESTSPIELHAUS

Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
ORPHÉE ET EURYDICE (in der Fassung von Paris 1774)

John Neumeier: Inszenierung, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme und Lichtdesign
Alessandro De Marchi: Musikalische Leitung
Hamburg Ballett & Freiburger Barockorchester & Vocalensemble Rastatt (Einstudierung: Holger Speck)

Orpheus ist der Prototyp des ausdrucksstarken, wirkungsmächtigen Sängers, dessen Gesang sogar wilde Tiere bezähmt haben soll und  eine der faszinierendsten Gestalten der griechischen Mythologie, die durch die Jahrhunderte hindurch Komponisten, Dichter und Maler zu großartigen Schöpfungen inspiriert hat. Monteverdi hat sie 1607 in Mantua zum Kern seiner „favola in musica“ gemacht, die als „Oper aller Opern“ zur Keimzelle der abendländischen Operngeschichte wurde und bis heute Opernfreunde in aller Welt begeistert. Einer der berühmtesten Choreographen unserer Zeit, John Neumeier, dessen Kompanie an der Hamburger Staatsoper Weltruf genießt, hat sich der Geschichte in der Vertonung des Reformkomponisten Christoph Willibald Gluck in der Pariser Version aus dem Jahr 1774 angenommen, die nun zur Eröffnung der Herbstfestspiele am 27./28. und 29. September ins Baden-Badener Festspielhaus kommt und dabei eine musikalische Erneuerung erfährt: während in Hamburg Chor und Orchester der dortigen Staatsoper musizierten und bei der Erstaufführung die Ensembles der Lyric Opera Chicago, sind nun für die Neuproduktion in Baden-Baden erstmals zwei Klangkörper beteiligt, die sich der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben haben und darin internationale Anerkennung geniessen: das Freiburger Barockorchester und das Vocalensemble Rastatt. Alessandro de Marchi, der sich als Spezialist des 17. Und 18. Jahrhunderts einen Namen gemacht und u.a. Intendant der „Innsbrucker Festwochen der Alten Musik“ ist, wird Dirigent dieser Produktion sein. Holger Speck, künstlerischer Leiter des Vocalensembles Rastatt,  übernimmt die Vorbereitung des Chores. 

Neumeier erfindet zur Ouvertüre und dem Ballett-Finale der Oper eine Rahmenhandlung, in der dann die eigentliche Geschichte von Orpheus,  der seine Geliebte Eurydice durch einen Schlangenbiss verliert und durch den Götterboten Amor  das Angebot erhält, Eurydice aus der Unterwelt unter einer unmenschlich scheinenden Bedingung zurückzuholen: er darf sie nicht anschauen, bevor sie die Unterwelt verlassen haben. Orpheus besteht diese Probe nicht und so verliert er Eurydice ein zweites Mal. Allerdings gibt es für die Liebenden in dieser Opernversion der Geschichte ein Happy End… John Neumeier zur Figur des Orpheus: „Für mich ist Orpheus ein Künstler. Wenn ich jemanden so sehr liebe, dass ich versuche, das Unmögliche zu machen, aber dadurch dass ich Mensch bin, schaffe ich das nicht, so habe ich die Möglichkeit, dass dieser Mensch weiterlebt in meiner Kunst. Das ist quasi die Lösung, die ich für dieses sogenannte Happy ending gefunden habe.“

Orphée ist also eine Oper der Verlustbewältigung. Verluste, die der 80-Jährige nun stärker spürt und noch einmal kreativ verarbeiten wollte? „Ich habe dieses Thema nicht genommen, weil ich das Gefühl habe, ich wäre älter und jetzt wäre mir diese Idee von Verlust viel näher. Wenn man als Mensch die Zeit der Aids-Epidemie erlebt hat, ist die Idee von Verlust viel zu eng auch an jüngere Menschen gekommen. Ich glaube, dass jedes Werk, das ich anfasse, mit meiner menschlichen Erfahrung zu tun hat, und so ist es auch bei ‚Orpheus‘.“

So steht das Vocalensemble Rastatt, als Kammerchor aus der badischen Barockstadt, einmal mehr im Rampenlicht der internationalen Musikszene im Festspielhauses Baden-Baden: Am 27., 28. und 29. September zur Eröffnung der Herbstfestspiele und damit auch der Spielzeit 19/20 des Festspielhauses unter der neuen Intendanz von Benedikt Stampa in Christoph Willibald Glucks Oper „Orphée et Eurydice“ in John Neumeiers spektakulärer Inszenierung, der auch für Choreografie, Bühnenbild, Kostüme und Lichtdesign verantwortlich zeichnet.

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